Best Practice | Reinecke Holzbearbeitung

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Reinecke Holzbearbeitung

 
Reinecke Holzbearbeitung Foto Kathrain GraubaumSeit 1948 ist das Familienunternehmen in Ilsenburg im Harz ansässig. Frank Reinecke ist der Enkel des Gründers – und geht mit der Zeit.

Besser gesagt: Er läuft; betreibt diesen Sport in Wettkampfqualität. Beim Langstreckenlauf durch die Berge lässt er den Alltagsstress hinter sich.

Ein Chef, der in seinem Handwerksunternehmen mitarbeitet, ist physisch und psychisch stark beansprucht. Da hat Reinecke mit der Zeit gelernt, sich auch um sich selbst zu sorgen, damit der Laden läuft. Frank Reinecke ist sich seiner sozialen Verantwortung als Chef bewusst und hat sich in Mitarbeiter-Führung weitergebildet.

Dass er die Arbeit seiner Angestellten wertschätzt, zeigt er, in dem er ihnen Aufträge kompakt als eigenverantwortliches Projekt überlässt. Chef-Autorität wurde zu Zeiten seines Großvaters noch anders definiert. Die Gesellschaft hat sich verändert. Jeder möchte als Persönlichkeit geachtet werden. „Wir sitzen alle in einem Boot. Und ich als Inhaber bestimme, wo es lang geht. Aber ich begründe meine Entscheidungen, damit sie jeder hier nachvollziehen kann“, betont der Firmeninhaber.

Er hat gute Erfahrungen gemacht mit diesem Führungsstil. Und hat einen Prozess ins Rollen gebracht. Die Kollegen sprechen auch untereinander ihre Probleme an und bringen gegenseitiges Verständnis auf. Allerdings gäbe es auch Stressfaktoren, meint Reinecke, die er kaum verhindern könne. Das seien nicht zu realisierende Erwartungen seitens der Kunden etwa oder Zeitdruck, der von ihnen aufgemacht wird.

„Dann stärke ich meinen Leuten den Rücken und sage ihnen, dass sie alles richtig und gute Arbeit gemacht haben“, sagt der Chef. „Das baut sie wieder auf.“

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